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photography by Jan-Peter Nüsken

philo

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Fotografie - die pure Verführung

Festhalten ...

um loszulassen

Gute Fotografien gibt es viele. Und doch betrachten wir nur die wenigsten davon länger als ein paar Sekunden. Es sind die, die uns mehr zeigen als unsere Augen sehen. Mehr als Form, Farbe und Figur. Denn im Bild verharrt nur, wen das Bild verführt: zu Assoziation, Emotion, Inspiration. Fotografie, die das vermag, fesselt. Weil sie uns zu "Bildern hinter dem Bild" führt. Bilder, die wir in uns tragen - jeder seine ganz eigenen, oft unbewußt und nur vage konturiert, einige vielleicht lange schon vergessen, andere noch nie gesehen. Und doch so präsent, dass eine Fotografie genügt, ihnen urplötzlich Gestalt zu verleihen. Denn solche Fotografien treffen einen Nerv und führen uns vor Augen, was kein Auge sieht: Bilder unserer Fantasie, gespeist aus unseren Idealen und Wert-maßstäben, unseren Hoffnungen und Sehnsüchten. Sie anzustoßen ist Ziel meiner Fotografie. Reduktion auf das Wesentliche, das Prägnante einer Situ-ation, gepaart mit dem suggestiven Einsatz von Farben, die Mittel dazu. Momente "verdichten", im wörtlichen wie übertragenen Sinne, Unsichtbares "sichtbar" machen, festhalten um loszulassen : darin liegt der Reiz und die Kraft der Fotografie.

Gute Fotografien gibt es viele. Perfekt durchdacht, konzipiert und umgesetzt. Oder manchmal auch nur ganz intuitiv geknipst. Qualität kennt da keine Regel und folgt keinem Rezept. Gut ist, was gefällt. Und doch betrachten wir nur die wenigsten Fotografien länger als ein paar Sekunden. Es sind die, die uns mehr zeigen als den flüchtigen Moment. Mehr als Form, Farbe und Figur. Mehr als das Auge sieht. Im Bild verharren wird nur, wen das Bild verführt: zu Assoziation, Emotion, Inspriration. Fotografie, die das vermag, fesselt. Weil sie uns zu "Bildern hinter dem Bild" führt. Bilder, die wir in uns tragen - jeder seine eigenen, oft unbewußt und wenig konturiert, einige vielleicht lange vergessen, andere noch nie gesehen. Und doch so präsent, dass eine Fotografie genügt, sie aufbrechen zu lassen und ihnen in unserem Innersten Gestalt zu verleihen. Denn solche Fotografien treffen einen Nerv und führen uns vor Augen, was kein Auge sieht: Bilder unserer Fantasie, gespeist aus unseren Idealen und Wertmaßstäben, unseren Hoffnungen und Sehnsüchten. Sie anzustoßen ist Ziel meiner Fotografie. Reduktion auf das Wesentliche, das Prägnante einer Situation, gepaart mit dem suggestiven Einsatz von Farben, die Mittel dazu. Momente verdichten, im wörtlichen wie übertragenen Sinne, "festhalten" (fotografisch) um "loszulassen" (gedanklich), Unsichtbares "Sichtbar" machen. Darin liegt der Reiz und die Kraft der Fotografie.

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